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Versicherungsschutz

Bei der Risikolebensversicherung auch auf den Bruttobeitrag achten

von Fritz Himmel, biallo.de
Bei Risikolebensversicherungen gibt es meist die vertraglich festgelegte Prämie und den tatsächlich zu zahlenden Beitrag. Beide können sich erheblich unterscheiden.
Eine Risikolebensversicherung zahlt im Falle des Todes des Versicherten eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen aus. Laut Versicherungsexpertin Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist diese Police eine wichtige und sinnvolle Versicherung für alle, die noch über viele Jahre finanzielle Verpflichtungen haben und sich für den Fall absichern wollen, dass der Hauptverdiener oder die Hauptverdienerin stirbt. Manche Banken schreiben zudem eine Risikolebensversicherung bei Immobilienfinanzierungen vor. Der Schutz ist preiswert zu haben, so dass auch Familien mit kleinem Einkommen in der Lage sind, die monatlichen Prämien zu zahlen.

Preisunterschiede von mehr als 300 Prozent
Bei der Vertragswahl kann man sich allein an der Höhe der zu zahlenden Prämie orientieren. Hier gibt es Preisdifferenzen von mehr als 300 Prozent – bei identischen Leistungen. Das liegt unter anderem daran, wie die Unternehmen die Risikofaktoren der Versicherungsnehmer bewerten.

Vergleichen lohnt sich immer – in jedem Alter, bei jedem Beruf und jeder gewünschten Versicherungssumme. Dabei gilt es Folgendes zu beachten: „Die Kosten für eine Risikolebensversicherung werden mit einem Zahl- und einem Bruttobeitrag angegeben“, sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Der Bruttobeitrag ist die vertraglich festgelegte Prämie, die von der Versicherung für den jeweiligen Schutz kalkuliert wurde. Tatsächlich ist aber der günstigere Zahl- oder Nettobetrag fällig. Dieser errechnet sich, nachdem vom Bruttobeitrag die vom Versicherer erwirtschafteten Überschüsse abgezogen worden sind.

Zahlbeitrag kann steigen
Für diese Überschüsse gibt es aber keine Garantie. Läuft es für den Versicherer schlechter als erwartetet, so fallen die Überschüsse geringer aus und der Zahlbeitrag kann während der Vertragslaufzeit in Richtung Bruttobeitrag steigen. Bei manchen Anbietern bis auf das Doppelte. Bei Versicherern wie Canada Life, Zurich Life oder Dela sind dagegen der Zahl- und der Bruttobeitrag immer identisch, das Risiko einer Erhöhung während der langen Vertragslaufzeit entfällt hier.
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