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Girokonto

Mehr als 40 kostenlose Girokonten

von biallo.de
Viele Banken und Sparkassen haben in den letzten Monaten die Preise angehoben. Doch nach einer Erhebung des Verbraucherportals biallo.de gibt es immer noch mehr als 40 kostenlose Girokonten und weitere knapp 50, bei denen das Geldhaus zumindest auf die monatliche Grundgebühr verzichtet.
Viele Banken und Sparkassen haben in den letzten Monaten die Preise angehoben. Doch nach einer Erhebung des Verbraucherportals biallo.de gibt es immer noch mehr als 40 kostenlose Girokonten und weitere knapp 50, bei der das Geldhaus zumindest auf die monatliche Grundgebühr verzichtet.

Kontoführungsgebühren, Kosten für Girocard oder Überweisungen – Banken und Sparkassen erhöhen ihre Gebühren fürs Girokonto weiterhin massiv und in vielfältiger Weise. Im ersten Halbjahr 2020 verzeichnete das Verbraucherportal biallo.de bereits Preiserhöhungen bei 497 Geldhäusern. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 550 Geldhäuser, die ihre Preise für Girokonten erhöht haben. Darunter haben 301 von 806 Volks- und Raiffeisenbanken sowie 180 von 380 Sparkassen ihre Preise angehoben. Aber auch Direktbanken, regionale Privatbanken, Sparda- und PSD-Banken haben ihre Konten verteuert.

Kosteten Filialkonten 2018 durchschnittlich noch 4,19 Euro, so sind es im Juni 2020 4,55 Euro. Noch stärker verteuerten sich Online-Konten – und zwar von durchschnittlich 2,73 Euro 2018 auf zuletzt 3,83 Euro. Die Zahl kostenloser Girokonten sinkt. So berichtete biallo.de jüngst, dass weitere vier Banken die Gebührenschraube an ihrem Konto zum Nulltarif ansetzen. Dazu zählen die Deutsche Skatbank, die Sparda-Bank Baden-Württemberg und die BBBank sowie die 1822 Direkt, der Online-Ableger der Frankfurter Sparkasse. Weiterhin finden sich jedoch 41 kostenlose Girokonten am Markt. Als kostenlos gelten sie, wenn keine Kosten für Kontoführung, Girocard und Überweisungen anfällt und auch kein Mindestgeldeingang nötig ist.

Direktbanken mit kostenlosen Girokonten

Kostenlose Internetkonten bieten Direktbanken wie die DKB, Consors und Comdirect an. Deren Girocard ist genauso kostenlos wie Online-Überweisungen und die Bargeldversorgung über die gebührenfreien Kreditkarten. Seit dem 1. Mai 2020 ist Deutschlands größte Direktbank ING ausgeschert. Sie nimmt nur dann keine Grundgebühr in Höhe von 4,90 Euro, wenn Kunden jünger als 28 Jahre sind oder ein monatlicher Geldeingang von mindestens 700 Euro auf das Konto erfolgt.

Die Raiffeisenbank im Hochtaunus bietet ihr Onlinekonto bundesweit an und ermöglicht sogar eine weltweit gebührenfreie Bargeldversorgung über die kostenlose Kreditkarte.

Kostenloses Filialkonto

Auch wer Wert darauf legt, einen Ansprechpartner in einer Filiale bei sich vor Ort zu finden, muss nicht zwingend Kontoführungsgebühren zahlen. Zu den überregionalen Filial-Banken, die kostenlose Girokonten anbieten, zählen zum Beispiel Commerzbank, Hypovereinsbank und Degussa Bank. Aber auch viele regionale Banken haben kostenlose (Online-)Girokonten im Angebot – zum Beispiel die Sparda-Bank Hessen, die PSD Bank München und PSD Rhein Ruhr.

Kostenlose Smartphone-Girokonten

Geben einzelne Geldhäuser die kostenlosen Angebote auf, kommen andererseits neue innovative Offerten hinzu. So bieten Geldhäuser und Fintechs Konten an, die ausschließlich per Smartphone geführt werden. Solche kostenlosen Konten haben zum Beispiel Openbank, N26 und O2-Banking im Angebot.

Knapp 50 fast kostenlose Konten

Neben den komplett kostenlosen Girokonten verzichten knapp 50 weitere Geldhäuser unter bestimmten Bedingungen auf Kontoführungsgebühren. Oder sie verlangen lediglich zwischen zehn und 15 Euro Gebühr für die Girocard oder ein paar Cent pro Überweisung. So fordern 29 Banken und Sparkassen einen Mindestgeldeingang für die kostenlose Kontoführung. Der VR Bank München Land beispielsweise reichen schon monatlich 500 Euro Geldeingang. Die meisten erwarten zwischen 1.000 und 1.500 Euro im Monat.
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