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Risikolebensversicherung

Gesund leben senkt Versicherungsprämie

von Fritz Himmel, biallo.de
Wie teuer eine Risikolebensversicherung ist, hängt nicht nur von Versicherungssumme und Anbieter ab. Eine wichtige Stellschraube haben Verbraucher selbst in der Hand: die gesunde Lebensführung.
Eine Risikolebensversicherung ist eine sinnvolle Vorsorge, um im Falle des eigenen Todes seine Hinterbliebenen finanziell abzusichern. Verbraucherfreundliche Policen gibt es bereits für wenig Geld, sodass auch Familien mit geringem Einkommen in der Lage sind, sich die monatlichen Prämien zu leisten. Ein entscheidendes Kriterium für die Beitragshöhe ist neben dem Alter und der Versicherungssumme auch eine gesunde Lebensführung. Wer bereits krank ist, raucht oder gefährliche Hobbys wie Drachenfliegen oder Motorradfahren betreibt, muss in der Regel mit Risikozuschlägen rechnen.

Raucher und Motorradfahrer müssen deutlich mehr zahlen

Wie ein Nichtraucher profitiert, zeigen aktuelle Versicherungsanalysen: Ein 30-jähriger kaufmännischer Angestellter möchte seine Frau und sein kleines Kind absichern. Bei einer geplanten Vertragslaufzeit von 30 Jahren soll seine Familie im Falle seines vorzeitigen Todes eine garantierte Versicherungssumme (Todesfallleistung) von 250.000 Euro erhalten. Bei Anbietern wie der Europa, Hannoverschen, Allianz oder der Basler zahlt er als Nichtraucher dafür zwischen 13 und 15 Euro monatlich an Prämie. Als Motorradfahrer würden rund 20 Prozent mehr anfallen. Wäre er Raucher, so müsste er sogar mehr als das Doppelte kalkulieren. Schließlich ist hier das Risiko für lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs oder Schlaganfälle stark erhöht. Gesund leben, zahlt sich deutlich aus.

Wer mit dem Rauchen beginnt, muss dies unverzüglich der Versicherung mitteilen


Grundlage für einen Nichtrauchertarif ist die im Antrag abgegebene Nichtrauchererklärung. Als Nichtraucher gilt, wer in den letzten zwölf Monaten vor Antragstellung kein Nikotin durch Rauchen zu sich genommen hat und auch beabsichtigt, künftig Nichtraucher zu bleiben. „Wer nach Vertragsschluss Raucher wird, muss diesen Umstand unverzüglich schriftlich bei der Versicherung anzeigen“, sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Der Vertrag wird dann auf den Rauchertarif umgestellt. Gibt sich jemand fälschlicherweise als Nichtraucher aus, um Prämien zu sparen, kann der Versicherer im Ernstfall die Leistung deutlich reduzieren oder ganz verweigern.
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