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Tag der Aktie

Dax kaufen zum Nulltarif

von Max Geißler
Zum Tag der Aktie bietet die Börse Frankfurt ein besonderes Schnäppchen: Anleger können bei zahlreichen Direktbanken Dax-Aktien und ETFs zum Nulltarif kaufen.
Am 18. März feiert die Börse Frankfurt den Tag der Aktie. Damit wollen die Börsianer das wichtigste Börsenpapier wieder näher ins Bewusstsein der Deutschen rücken und die Popularität der Aktie steigern. Um der Aktion Gewicht zu verleihen, haben sich die Frankfurter Verstärkung geholt.

Gleich acht führende deutsche Direktbanken werden an diesem Tag auf sämtliche Transaktions- und Handelsentgelte beim Kauf von Dax-Aktien und Dax-ETFs verzichten, wenn sie über die Börse Frankfurt gehandelt werden. Wer Wertpapiere von mindestens 1.000 Euro bei Comdirect, Consorsbank, Netbank, ING, 1822 Direkt, Augsburger Aktienbank, DKB und Geno Broker ordert, ist mit von der Partie.

Vermögensentwicklung ankurbeln
Börsen sind keine Einbahnstraße nach oben, weshalb Anleger stets nur einen kleinen Teil ihres Ersparten in Wertpapiere investieren sollten. Auf der anderen Seite eröffnen Aktien und Fonds die Chance auf höhere Erträge als mit Magerzinsen bei Tagesgeld und Festgeld.

Zwei Renditetreiber bringen das Depot in Schwung

Kursentwicklung: Ziel jeder Aktiengesellschaft ist es, den Umsatz und Gewinn zu steigern. Gute Geschäftsergebnisse erhöhen die Nachfrage nach der Aktie und puschen den Kurs. Gerade deutsche Unternehmen wirtschaften meist sehr erfolgreich und bescheren ihren Aktionären überdurchschnittliche Renditen. Titel wie BMW oder Allianz verbuchten allein in der vergangenen Dekade mehr als 200 Prozent Kursplus.

Dividende: Viele Aktiengesellschaften schütten zudem einen Teil ihrer Gewinne in Form einer Dividende an Aktionäre aus. Im Dax winken derzeit Dividendenrenditen von bis zu 6,5 Prozent. Besitzt ein Anleger beispielsweise 50 Aktien zum Kurswert von 80 Euro und schüttet die Gesellschaft vier Prozent Dividende aus, dann erhält er 160 Euro extra. Mit Festgeld oder Tagesgeld ist eine solche Rendite derzeit kaum drin.

Indexfonds mindern Risiken
Für Aktiengewinne gibt es keine Garantie. Läuft ein Unternehmen schlecht oder ist die Branche in der Krise, wie derzeit die Finanzindustrie, können die Kurse schnell nachgeben. Um Risiken zu mindern empfiehlt es sich, auf einen Indexfonds zu setzen. Sogenannte ETFs bilden einzelne Aktien-Indizes eins zu eins nach, etwa den Dax oder den amerikanischen Dow Jones. Folge: Die Wertentwicklung eines ETF verläuft in etwa parallel zum zugrundeliegenden Index. Kursverluste einer einzelnen Aktie wirken sich im Aktienpool kaum aus.

Beispiel Dax: Obwohl immer wieder Dax-Aktien in die Verlustzone rutschen, steigt der Index langfristig konstant an. Der Wertzuwachs auf Zehnjahressicht beträgt knapp 193 Prozent. Analog dazu bewegen sich die Gewinne der Indexfonds.

Auf Depotkosten achten
Aktien und Fonds zum Nulltarif sind eine feine Sache, Anleger sollten aber auch die Depotkosten nicht vernachlässigen. Berechnet die Bank keine oder nur eine geringe Verwahrpauschale, steigen die Renditeaussichten. Kursgewinne werden dann nicht durch ärgerliche Depotkosten geschmälert. Große Geldhäuser berechnen Depotgebühren oft an Hand des Volumens der eingelagerten Wertpapiere.

Manche Depots kosten bis zu 1,0 Prozent vom Kurswert der vorhandenen Papiere. Aktien und Fondsanteile im Wert von 30.000 Euro schlagen in diesem Fall mit 300 Euro Jahresgebühr zu Buche. Binnen zehn Jahren entstehen Depotkosten von 3.000 Euro. Das muss nicht sein. Viele Direktbanken berechnen überhaupt keine Depotführungsgebühren, zum Beispiel DKB, ING und Consorsbank.
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