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Risikolebensversicherung

Richtige Versicherungsvariante wählen

von Fritz Himmel, biallo.de
Es gibt unterschiedliche Varianten der Risikolebensversicherung. Beim Kauf einer Immobilie kann sich eine Police mit fallender Versicherungssumme anbieten.
Eine Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall eine vertraglich vereinbarte Versicherungssumme an die in der Police Begünstigten. Dieser wichtige Schutz ist preiswert und unkompliziert zu haben. Zur Auswahl stehen dabei unterschiedliche Varianten. Welche Form geeignet ist, hängt vom individuellen Bedarf und dem Zweck der Nutzung ab.

Variante 1 – gleichbleibende Versicherungssumme:
Hier bleibt der Versicherungsschutz über die gesamte Vertragslaufzeit konstant. Dieses meistgenutzte Modell eignet sich insbesondere, wenn man Partner und Kinder für den Ernstfall finanziell absichern möchte. Für die Kalkulation der Höhe der Versicherungssumme gilt als Richtwert: Wer als Familie noch kleine Kinder hat, setzt das Fünffache seines Jahresbruttoeinkommens ein; wer nur für den Partner vorsorgt, das Dreifache. „Vorhandene Verbindlichkeiten sollten jedoch mindestens abgedeckt werden“, rät Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Das heißt, die genaue Versicherungssumme ist auf die persönlichen Lebens- und Vermögensverhältnisse abzustimmen. Als Laufzeit wählen Elternteile, die vor Kurzem ein Kind bekommen haben, mindestens eine Dauer, bis der Nachwuchs finanziell auf eigenen Beinen steht. In der Regel also 20 bis 25 Jahre.

Variante 2 – fallende Versicherungssumme:
Soll vorrangig ein größeres Darlehen mit laufender Tilgung abgesichert werden, bietet sich die Variante mit fallender Versicherungssumme an. Bei diesem Modell fällt die Versicherungssumme annuitätisch oder auch linear. Im Idealfall deckt sich der Verlauf der Kreditrestschuld exakt mit dem Verlauf der Versicherungssumme (annuitätisch fallend). Dadurch wird vermieden, dass es zwischendurch zu einer möglichen Unterdeckung kommen kann. Oder alternativ wird die Versicherungssumme jährlich um einen festen, einheitlichen Betrag reduziert (linear fallend). Dieses Modell ist gut geeignet beim Immobilienerwerbskredit oder einem Darlehensvertrag mit festem Tilgungsplan, denn sie ist preiswerter als eine Police mit konstanter Versicherungssumme.
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