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Geldanlage

Mit einem ETF-Sparplan erfolgreich durch turbulente Börsenphasen

von Max Geißler, biallo.de
Wer langfristig anlegt, hat mit Aktien gute Chancen auf attraktive Renditen. Dabei zeigen sich ETF-Sparpläne noch erfolgreicher als Einmalanlagen.
Die Aktienmärkte berappeln sich beeindruckend seit dem Corona-Crash im März. Der Dax hat in drei Monaten um gut 60 Prozent zugelegt. Stand er bei seinem Jahrestief am 19. März bei rund 8.255 Punkten, hat der deutsche Leitindex in der Spitze mehr als 5.000 Punkte zugelegt.

Es zeigt sich einmal mehr: Mit Aktien können Anleger langfristig punkten. Besonders monatliche Sparpläne können gerade in turbulenten Börsenphasen ihre Stärken gegenüber einer Einmalanlage ausspielen kann.

Einmalanlage und ETF-Sparplan von 1972 bis 2019 im Vergleich

Das belegt das sogenannte Renditedreieck für den weltweiten Index MSCI World. Es verdeutlicht, welche Rendite eine Aktienanlage, die man zu Beginn eines bestimmten Jahres tätigt, in den Folgejahren im Durchschnitt abwirft – Dividenden und Kosten der Anlage eingerechnet. Der Investor und Aktienexperte Christian W. Röhl hat zwei verschiedene Varianten des Dreiecks für die Zeit von 1972 bis 2019 auf Euro-Basis ausgerechnet. Zum einen für den Fall einer Einmalanlage in Aktien. Zum anderen betrachtet Röhl den Fall, dass ein Anleger wie bei einem ETF-Sparplan jeden Monat einen festen Betrag in den Index investiert.

Die Bilanz der vergangenen 20 Jahre fällt zugunsten des Sparplans aus. Während die Einmalanlage von Anfang 2000 bis Ende 2019 eine durchschnittliche Jahresrendite von 3,7 Prozent erzielte, brachte das monatliche Sparen eine Rendite von 7,9 Prozent pro Jahr ein.

Cost-Average-Effekt schlägt Zinseszins


Die Einmalanlage hat zwar den Vorteil des höheren Zinseszinses - schließlich wird die komplette Summe von Anfang an mitverzinst. Der Sparplan punktet hingegen mit dem sogenannten "Cost-Average-Effekt". Denn die regelmäßigen Sparraten sorgen für eine Risikostreuung. Läuft es an der Börse schlecht, sind die Kurse zwar tief. Das hat jedoch den Vorteil, dass Anleger über den Sparplan automatisch Aktien zu niedrigen Preisen erwerben. Unterm Strich entsteht so über die Zeit ein Durchschnittspreis für die Anteilsscheine, der langfristig Gewinne sehr wahrscheinlich macht.

Auch ETF-Sparpläne sind nicht risikolos

Völlig risikolos sind ETF-Sparpläne dennoch nicht. Selbst bei einem langen Anlagehorizont sollten Anleger bedenken, dass es an der Börse immer wieder Marktphasen gibt, in denen es schlecht wäre, Anteile zu verkaufen. 

Tipp: Auch die Kosten haben einen erheblichen Einfluss auf die Rendite. Anleger sollten deshalb Depot- und Ordergebühren genau vergleichen. ETFs punkten hier im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds.
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